
Ist es bei euch auf dem Flugplatz auch so, es ist nur ein Schleppmodell verfügbar und der arme Schlepper kommt selber gar nicht mehr dazu, etwas anderes zu fliegen? Das sollte sich bei uns ändern! Den Anfang machte Jörg Wolter (der arme Schlepper). Ein Vergleich des schon mehrfach reparierten Balsa-Rumpfes seiner Schleppmaschine mit dem Rumpf seiner ASK 21 zeigte, dass die Hebelverhältnisse annähernd identisch sind. Kurzerhand wurde aus der ASK 21-Rumpfform ein neuer Rumpf gezogen und als Hochdecker-Rumpf umfunktioniert. Damit der neue Schlepper möglichst widerstandsarm wird, kontaktierten Wilhelm Schäffer und Jörg dann noch Christian Baron, um zusammen mit ihm ein neues Profil zu finden. Was dabei herausgekommen ist? Nun, schaut euch die Bilder an!

Hier ein paar Bilder vom Bau der Prototyp-Rumpfes.
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Aus Gewichtsgründen wird die Tragfläche ungeteilt
aufgebaut. Die erforderliche Flächenauflage wurde "kunstvoll"
nachträglich an den Rumpf angeformt.
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Das einteilige Höhenleitwerk wird durch eine entsprechende
Ausfräsung im Rumpf geführt und eingeklebt.
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MäcSchlepp, wie er später einmal aussehen
wir ...
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Und MäcSchlepp fliegt und schleppt phantastisch! Das größte Modell, was MäcSchlepp bisher problemlos in den Himmel befördert hat, war ein Segler mit 4500 mm Spannweite und einem Gewicht von 8 kg.
So eine Schleppmaschine wollen plötzlich (fast) alle haben! Also baut als nächstes Wilfried Johanning einen Rumpf aus der ASK21-Form..., der nie fertiggestellt werden sollte. Statt dessen wurde der gute Kevlar-Rumpf (Schmerz lass nach) zum Urmodell! Und weil es so schön (leicht) ist, nutzen wir natürlich auch die Seitenruder- und Kabinenhaubenformen der ASK 21. Dazu noch ein CfK-Spinner aus unserem Projekt 3P.
| Das Urmodell ist mittig in der Trennebene eingelassen und für den Aufbau der ersten Formhälfte vorbereitet. | ||
| Fertig zum Aufbau der zweiten Formhälfte. | ||
| Die Seitenruder entsteht in CfK aus einer CNC-gefrästen Form der ASK 21. | ||
| Black is beautiful. Kabinenhaube und Seitenruder, dazu ein Spinner aus unserem Projekt 3P. | ||
| Das Fahrwerk entsteht in einer eigenen Form und ist superleicht. Mehr Infos zum Bau des Fahrwerks gibt es hier. |
Rümpfe aus der neuen Form in GfK/Kevlar/CfK-Bauweise bringen nur 380-400 g auf die Waage!

| Der Akku läßt sich durch die Kabinenhaube wechseln. Der Akkuschacht ist schräg nach oben eingebaut. Im Falle eines Falles verlässt das Geschoß den Rumpf durch die Haube und zerstört nicht Regler und Motor ... | ||
| Der Akkuschacht ist in GfK-Conticell-Sandwich aufgebaut. | ||
| Gut zu erkennen, der hintere Luftauslass. | ||
| Dieser Spant trägt das Servo für die Schleppkupplung. |
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Von der Seite ... |
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Prop. und Spinner stammen natürlich aus unserem Projekt 3P. Gut zu erkennen, der Lufteinlass unterhalb des Motors. |
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Landeklappen mit innen liegender Anlenkung. Hinter der Fläche befindet sich auf der Rumpfoberseite ein Luftauslass und die Schleppkupplung. |
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Die Tragflächen sind mit 49er GfK beschichtet, dazu wurde eingefärbtes Harz verwendet. |
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Seitenruder und -leitwerk in CfK, die Seitenruder-Anlenkung ist unter einer Lufthutze versteckt. |
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Schleppkupplung und Lüftungstechnik. |

Als Antrieb kommen momentan zwei Varianten zum Einsatz. Zum einen ein Actro 40-5 und zum anderen ein HP 370/40/A3. Beide erhalten ihren Saft aus 30 Zellen vom Typ RC2400. Als Propeller dient ein 3P 18x8 CfK-Prop. zum Einsatz.
| Technische Daten MäcSchlepp | |
| Spannweite: | 2000 mm |
| Länge: | 1240 mm |
| Profil: | CB 2012 |
| Gewicht: | 4730 g |
| Antrieb: |
Actro 40-5, 30 NC 2400 mA, 3P 18x8 CfK HP 370/40/A3, 30 NC 2400 mA, 3P 18x8 CfK |
| RC-Funktionen: | Höhenruder, Seitenruder, Querruder, Landeklappen, Motor |
©Stefan Weidner
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Letzte Änderung: 26.04.2006 / S. Weidner / Webmaster(at)mfg-porta.de |